Ein gutes Dutzend ? Zwölf schöne Alben aus dem Jahr 2009

1. Bill Wells And Maher Shalal Hash Baz ?GOK? (Geographic/Domino)
wells1

Über die Kunst des Fehlermachens soll Thelonious Monk einmal gesagt haben: ?There are no wrong notes on the piano, just better choices?. Das könnte auch das Motto des schottischen Bassisten Bill Wells sein, der 2009 mit ?GOK? seine zweite Arbeit mit der japanischen Band Maher Shalal Hash Baz vorlegte. Der Japaner Tori Kudo gründete Maher Shalal Hash Baz vor circa 20 Jahren, Einflüsse reichten von T. Rex bis Syd Barret, Mitglieder kamen und gingen, man veröffentliche Kassetten, die irgendwann mal in Europa landeten. Bill Wells macht aus Maher Shalal Hash Baz ein Miniorchester der Langsamkeit und der Fehler. Seine an Satie erinnernden Kompositionen werden von den Streichern und Bläsern des Ensembles mehr begleitet als gespielt, Töne werden nicht getroffen, das Tempo bis zum scheinbaren Stillstand verschleppt. Und doch geht von dieser Musik ein zarter, unendlich liebevoller Zauber aus, wie man ihn sonst nur bei Robert Wyatt oder bei Jazzgrößen wie eben Monk oder den späten Duke Ellington findet. Die Aufnahmen zu ?GOK? entstanden 2004 in Tokio. Titel und Reihenfolge sind identisch mit dem damals bei einer anderen Session eingespielten Album ?Osaka Bridge?, das 2006 erschien.

2. The XX ?XX?
xx
3. Speech Debelle ?Speech Therapy?
speech
4. Animal Collective ?Merriweather Post Pavilion?
ac
5. God Help The Girl ?God Help The Girl?
god
6. Benjamin Biolay ?La Superbe?
bb1
7. Lily Allen ?It?s Not Me It?s You?
lily
8. Yo La Tengo ?Popular Songs?
ylt
9. Dirty Projectors ?Bitte Orca?
dp
10. Staff Benda Bilili ?Tré Trés Fort?
staff
11. Mocky ?Saskamodie?
mocky
12. Jochen Distelmeyer ?Heavy?
heavy

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