Das schöne Dutzend: Platten aus 2010

    Belle & Sebastian ?Write About Love? (Rough Trade)
    Wie immer eine Bank. Diese Menschen können keine schlechte Musik machen.

    Belle & Sebastian ?Write About Love?










      Deerhunter “Halycon Digest” (4AD)
      Seltsam verschwommene Erinnerungsfetzen an die wohligen Gefühle, die man mit seinen popmusikalischen Lieblingsthemen verbindet. Verstörende Nostalgiegelüste revisited.



        Donna Regina “The Decline of Female Happiness” (Karaoke Kalk)
        Was für B&S gilt, gilt natürlich auch für Regina und Günther Janssen. Das vielleicht dienstälteste deutsche Elektronikduo vertraut immer mehr dem Song. So wie seit einigen Jahren die ganze Szene.
        Donna Regina "The Decline of Female Happiness"



          Dylan LeBlanc ?Paupers Field? (Rough Trade)
          Trotz des verräterischen Vornamens: das beste Americana-Album des Jahres
          Dylan LeBlanc ?Paupers Field?

          Dylan LeBlanc ?Paupers Field?







            The Fall ?Your Future Our Clutter? (Domino)
            Selten war Mark E. Smith so wertvoll wie 2010.
            The Fall ?Your Future Our Clutter

            The Fall ?Your Future Our Clutter








              Groove Armada ?Black Light? (XL Recordings)
              Unerwartet spannendes Comeback der einst etwas prolligen Houseboot-Crew.
              Groove Armada "Black Light"





                Rox ?Memoirs? (Rough Trade)
                2010 hätte eigentlich ihr Jahr werden müssen. Hat leider nicht ganz geklappt. Dafür wird man sie wohl noch in 20 Jahren kennen.
                Rox ?Memoirs?

                Rox ?Memoirs?






                  Rumer ?Seasons Of My Soul? (Atlantic)
                  Diese Platte wird zu Weihnachten 2011 hierzulande unter jedem zweiten Weihnachtsbaum liegen, spätestens nämlich dann, wenn aurale Terrorkommandos vom Schlage NDR 2 in Rumer die neue “Queen des Loungs-Sounds” oder ähnlichen Quatsch entdeckt haben werden. Dass sie das 2010 noch nicht konten, ist der Entscheidungsfreudigkeit der hiesigen Dependance des Labels Atlantic, WEA, zu verdanken, die wie so oft lieber erst mal wartet, wie sich die Platte im Ausland “entwickeln” wird, bevor sie sie auf deutsche Ohren verteilt. Denen entgeht bis dahin die schönste Annäherung an die Carpenters seit, ja, Karen Carpenter.
                  Rumer ?Seasons Of My Soul?

                  Rumer ?Seasons Of My Soul?







                  Kristof Schreuf “Bourgeois With Guitar” (Buback)
                  Siehe Eintrag vom 14. März 2009.




                  Kristof Schreuf

                  Kristof Schreuf




                    Tocotronic “Schall und Wahn” (Vertigo)
                    Bourgeois with Band. Aus dem selbst gewählten Elfenbeinturmverließ in (vermutlich) Berlin-Mitte dringen dennoch sehr populäre Töne von Lowtzow und Co. Dass Tocotronic von einem neu inszenierten Hamburger Musikpreis namens “Hans” (benannt nach dem beliebten NS-Schauspieler Hans Albers) zur besten Hamburger Band gewählt wurde, zementiert die Stellung der Hansestadt als Provinzkapitale für Jahre.
                    Tocotronic "Schall und Wahn"


                      Villagers “Becoming a Jackal” (Domino)
                      Überraschend gutes Album des des irischen Singer/Songwriters Conor J. O?Brien.
                      Villagers Becoming a Jackal

                      Villagers Becoming a Jackal




                        Kanye West “My Beautiful Dark Twisted Fantasy” (Roc-A-Fella Records)
                        Na, geht doch, Großmaul!
                        Kanye West "My Beautiful Dark Twisted Fantasy"

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